Vaso- VasostomieKomplikationen, Durchführung und Erfolge
Die Vaso-Vasostomie, also die Wiederherstellung der Zeugungsfähigkeit nach vorausgegangener Samenleiterdurchtrennung ist ein ambulant durchzuführender Eingriff. Die Komplikationsrate ist gering und liegt kaum höher als bei der Samenleiterunterbindung. Obligate Voraussetzung für eine erfolgreiche Refertilisation ist die Durchführung unter michrochirugischen Kautelen, das bedeutet die Anwendung eines Operationsmikroskopes und sehr feinen Fadenmateriales. Bei enstprechender Beachtung und sorgfältiger Druchführung sind die Erfolgsraten hoch. Liegt die Samenleiterunterbindung weniger als 10 Jahre zurück, gelingt die Wiederherstellung der Durchgängig in nahezu 90 %. Die Schwangerschaftsraten liegen bei etwa 70 %. Bei länger zurückliegender Samenleiterunterbindung ist zwar die Durchgängigkeitsrate weiter hoch (70 %), die Rate der Schwangerschfaten sinkt aber deutlich (ca. 40 - 50 %). Sie liegt damit aber immer noch über den anderen Verfahren wie der TESE/ICSI (ca. 30 %).
Der Eingriff wird von den Krankenkassen allerdimgs nicht erstattet. Die Kosten für den Eingriff belaufen sich auf etwa 1000 Euro, hinzukommen noch die Kosten für die Narkose die je nach Dauer des Eingriffes in etwa gleich hoch sein können.










